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Trauer um ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Michael Fix

15. September 2026

Am letzten August-Tag ist Michael Fix im Alter von 61 Jahren verstorben. Er brachte es in den 90er Jahren auf 143 Bundesliga-Einsätze als Schiedsrichter und war darüber hinaus bis zuletzt auf verschiedenen Hockeyebenen und in mehreren Clubs im Land aktiv.

Auch am Werdegang von Deutschlands derzeit bestem Schiedsrichter Ben Göntgen hatte Michael Fix seinen kleinen Anteil. „In meinen Anfangsjahren habe ich Michael sehr oft aktiv als BL-Beobachter gehabt“, erinnert sich Göntgen an einen Kollegen an der Pfeife und nahm die Nachricht genauso erschüttert auf wie der Rest der Hockeyfamilie. Denn Michael Fix ist kürzlich ganz unerwartet und ohne erkennbare Vorzeichen verstorben. Zwei Tage vor seinem 62. Geburtstag, zuhause am Schreibtisch.

Unter großer Anteilnahme von zahlreichen Wegbegleitern aus hauptsächlich jenen drei Hockeyvereinen, in denen Fix als Spieler, Trainer, Betreuer, Funktionär und natürlich als Schiedsrichter aktiv war (TSV Ludwigsburg, SSV Ulm und TSV Riederich) wurde Michael Fix vergangene Woche in Kirchentellinsfurt beigesetzt.

Schon früh hatten man sein Talent an der Pfeife entdeckt, bereits als 18-Jähriger durfte der Sohn einer hockeybegeisterten Familie Regionalligaspiele pfeifen, mit 28 hatte Fix die Lizenz für die Bundesliga geschafft. Zwischen 1994 und 2004 kamen für den Schwaben 143 Spiele in den verschiedenen Bundesliga-Spielklassen zusammen.

Nachdem er 2008 seine aktive Laufbahn an der Pfeife beendete, blieb Fix der Bundesligaszene als Schiri-Beobachter erhalten. Parallel kümmerte sich in seinen Clubs um den Pfeifennachwuchs und half auch an anderen Stellen aus. Auch der süddeutsche und der baden-württembergische Landesverband profitierten von der stets hilfsbereiten Art des beruflich in der Haussicherheitstechnik tätigen Mannes. Sein letztes öffentliches Amt war die Turnierleitung für den SHV bei den süddeutschen Hallenmeisterschaften der MU16 im Februar 2026 in Heidenheim.

Michael Fix hinterlässt Ehefrau Gabi und drei erwachsene Kinder.

Foto: privat/TSV Ludwigsburg

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